Von Volker Seifert

"Die Jagd der Fürstäbte und Fürstbischöfe von Fulda im 18. Jahrhundert" von Wendelin H. Priller und Julia M. Priller ist eine umfassende Untersuchung der Jagdkultur und -praxis im Hochstift Fulda während des Barockzeitalters. Als 74. Band der Veröffentlichungsreihe des Fuldaer Geschichtsvereins präsentiert, beleuchtet das Werk detailliert die verschiedenen Facetten der fürstlichen Jagdtraditionen dieser Epoche.

Von Volker Seifert

Gert G. von Harlings Buch „Von Jägern und Gejagten“ bietet weit mehr als eine einfache Erzählung aus dem Jagdmilieu. Es verbindet kriminalistische Spannung mit tiefgehenden Reflexionen über die Veränderungen in der Jagdkultur und lädt den Leser zu einer nachdenklichen Reise ein.

Von Volker Seifert

Dieter Stahmanns Buch "Mythos Jagd: Was ist Jagd und warum jagt der Mensch?" erschien 2024 im NWM-Verlag. Auf 76 Seiten setzt sich der Autor essayistisch mit der tief verwurzelten Beziehung des Menschen zur Jagd auseinander und beleuchtet sie aus verschiedenen Perspektiven.

Von Volker Seifert

Wolfgang Lipps hat mit Die kürzeste Geschichte der deutschen Jagd ein Fachbuch vorgelegt, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch mit humorvollen Seitenhieben und pointierten Beobachtungen gespickt ist. Hier wird Jagdgeschichte nicht als dröge Abfolge von Jahreszahlen und Verordnungen präsentiert, sondern als eine amüsante Pirsch durch die Jahrtausende – mit feiner Ironie und scharfem Blick für Absurditäten.

Von Volker Seifert

Werner Röseners umfangreiche Darstellung der Jagdgeschichte von der Altsteinzeit bis in die Gegenwart ist ein ehrgeiziges und willkommenes Werk, das sich einer gleichermaßen facettenreichen wie kontroversen Thematik widmet. Es sticht hervor, da es die Jagd weder pauschal moralisch verurteilt noch unkritisch als anthropologische Konstante glorifiziert. Zudem beleuchtet es die vielfältigen ökologischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, sozialen und kulturellen Dimensionen der Jagd, ein in der Forschung bisher eher selten umfassend behandeltes Thema. Angesichts des breiten Untersuchungsfeldes sind Auswahl und Schwerpunktsetzungen unvermeidlich – und stellen zugleich eine Herausforderung dar.

von Volker Seifert

Im 18. Jahrhundert, einer Epoche des intellektuellen Wandels, wurde Natürlichkeit zu einem zentralen ethischen und ästhetischen Ideal. Jan von Breverns Buch „Das natürliche Kunstwerk“ beleuchtet diesen Diskurs auf faszinierende Weise, indem es die Bedingungen und Widersprüche untersucht, unter denen Kunstwerke als „natürlich“ wahrgenommen wurden. Die Frage, warum Natürlichkeit an Kunstwerken gefordert wurde und wie diese Forderung umgesetzt werden konnte, zieht sich wie ein roter Faden durch die reichhaltige Studie.

Von Volker Seifert

Heinz Staudingers „Goethe auf dem Strohsack“ ist eine ungewöhnliche, geradezu subversive Annäherung an den Titanen der deutschen Klassik. Was auf den ersten Blick wie ein akademischer Versuch anmutet, den Dichterfürsten von seinem Marmorsockel zu holen, entpuppt sich als liebevoll ironisches Porträt eines Menschen, dessen Alltagsleben und inneren Widersprüche uns näher sind, als wir zugeben wollen.